Nachlese 24. Sonnwendfeier

Manchmal kommt es anders als man denkt – so musste auch der OGV umdenken an der diesjährigen Sonnwendfeier. Organisieren und Planen kann man für ein Fest alles, aber das Wetter ist wie es ist. Da die Regenschauer am Samstagabend nicht nachließen, war es verständlich, dass nur der Hartcorps zum Fest kam um wie gewohnt seine Schnitzel zu essen. Aufgrund der guten Wetteraussichten für den Sonntag wurde per Homepage, Zeitungs-App und im Ökumenischen Gottesdienst verkündet,  das Feuer auf den Sonntagabend zu schieben. Damit die Besucher ohne Rutschpartie sicher ins Zelt gelangen konnten, wurde extra ein grüner Teppich über dem Rasen ausgerollt, das war eine super sichere Sache. Und der Sonntag hielt, was er versprach: Auf Regen folgt Sonnenschein, so Pfarrerin Weigl. Der Posaunenchor tönte wieder wunderbar durch das vollbesetzte Festzelt. Im Erntebittgottesdienst geht es ja um eine gute Ernte, so berichtete Landwirt Stegmaier, dass in diesem Jahr bereits eine Menge Heu gemacht werden konnte im Verhältnis zum letzten trockenen Jahr. In einer Sprechmotette wurde deutlich gemacht: Keiner lebt für sich allein. Dieses Thema fand sich auch in der Predigt von Pastor Kapp wieder, wobei im Streit sich gerne auch die Glaubensfrage stellt. Ein Motto hat sich bei der Textverfasserin eingeprägt: Sei schnell zum Hören, langsam zum Reden und langsam zum Zorn. Der Gottesdienst wurde mit flotten Liedern umrahmt, bei denen fleißig mitgesungen wurde. Daran anschließend nahm Herr Zimmermann vom Kreisverband und Vorständin Sabine Roth die Ehrungen vor: es wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt: Heinz Bärlin, Emma Händle, Edgar Lukas und Erich Stegmaier. 10-jährige Mitgliedschaft: Rosi Petschl, Rene Vordermeier, Kurt und Margrit Kleinknecht, Ruth und Udo Velte, Nadja und Lutz Schwaigert, Gisela Grabow-Joos und Kurt Joos, Christina Schmidt-Kling und Wilfried Bauer. 25-jährige Mitgliedschaft: Dieter Buchali und Günter Gerth, 40-jährige Mitgliedschaft: Erika Dewald, Anita Lachenmaier und Herta Menner. Für 10 Jahre Funktionsträger: Anita Fuchs als Kassenprüferin. Für 30 Jahre Jugendarbeit: Carmen Wünscher. Für 20 Jahre Jugendarbeit: Sabine Roth. Eine besondere Ehrung kam Ehrenvorstand Gerhard Herzer zuteil, der dem Verein bereits 50 Jahre die Treue hält. Und dann wurde die OGV-Küche gestürmt, die bereits gut vorbereitet hatte. Die trotzdem lange Schlange an den Schnitzeln  baute sich zügig ab. So manch Einer tat sich danach noch an den leckeren Kuchen gütlich. Die Flaute am Nachmittag wurde von den Festhelfern genutzt um das Zelt abzubauen und alles aufzuräumen, was für das angekündigte Feuer am Abend nicht mehr benötigt wurde. Nur wenige Helfer blieben da um den restlichen Abend auszuhalten. Überraschend gut besetzt wurden die wenigen Garnituren am Abend, die Besucher ließen sich noch die Würste mit Kartoffelsalat schmecken und ein Dutzend Kinder bzw. Jugendliche trugen ihre Fackeln zum Feuerplatz und entfachten mit Müh und Nachhilfe den Holzstapel. Nur langsam züngelten die Flammen, setzten sich dann aber doch kraftvoll durch und das Feuer loderte zu aller Freude. Der OGV bedankt sich bei allen Besuchern und Helfern der einmal anders gelaufenen Sonnwendfeier.

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